Grundlagenkurse für die Einsteiger, Aufbaukurse für "Wiedereinsteiger" oder Gelegenheitsspieler, Vertiefungskurse für Fortgeschrittene.
Im Grundlagenkurs werden die offiziellen Regeln der Schafkopfschule gelehrt, jedoch auch einige "ungeschriebenen Gesetze".
Der Aufbaukurs richtet sich an Wiedereinsteiger und Teilnehmer des Grundlagenkurses, Schwerpunkt auf Spielstrategien und Sonderspiele.
Richtig zur Sache geht es beim Vertiefungskurs: Merktechniken, psychologische Grundlagen, uvm. werden geübt.
Übrigens: Wer alle Kurse besucht, erhält ein "Karteldiplom"!
|
Nichts ist ärgerlicher als der fehlende, vierte Mann (oder Frau). Gerne vermittle ich Kontakte zu bestehenden Kartelrunden oder nehme Anfragen auf. Auch gebe ich gerne Informationen weiter, in welchen Gaststätten, Vereinsheimen, usw. karteln erwünscht ist wie hier im "Weißen Lamm, Roßtal". Nutze einfach die u.g. Kontaktmöglichkeiten. Ich sichere zu, nach bestehendem, deutschen Recht (wie die DSGVO) alle Daten nur zum Zwecke der Vermittlung zu verarbeiten und niemals ungefragt an Dritte weiterzugeben. |
Wer kennt das beim Schafkopf nicht: Man spielt seit geraumer Zeit,
dann gibt es plötzlich unterschiedliche Auffassungen zum "Schneider
frei" oder welches Solo das höchste ist.
Zahlreiche Kartelrunden sind deswegen schon auseinandergegangen.
Auch bei anderen Spielen wie "66" gibt es häufig unterschiedliche Ansichten.
Die Kartelschule und Kartelakademie haben folgende Ziele:
- Die geschichtliche Historie des Spiels und heimatkundliche Details zur Kartel-Akademie Weinzierlein kennenzulernen.
- Eine Neugierde für das Karteln zu erwecken, welche seit vielen Jahrhunderten Kartenspiele prägt und Jung und Alt begeistert.
- Die Unterschiede des Karten-Designs (z.B. "Fränkisches Blatt") zu erkennen sowie dessen Hintergründe zu wissen.
- Den Ablauf des Spiels sowie dessen Regeln verständlich und nachvollziehbar zu vermitteln - dadurch das Konfliktpotenzial zu reduzieren und jeden Spieler samt seinen Schwächen und Stärken wertzuschätzen.
- Die häufigen Spielvarianten (beim Schafkopf z.B. Rufspiel, Wenz, Geier, Farbsolo) sowie Spieltaktiken (defensiv, offensiv und risikofreudig) zu lehren und mit den Teilnehmerinnen/Teilnehmern unter fachmännischer Anleitung zu üben.
- Das logisch-analytischen Denkvermögen sowie Merkvermögen zu fördern, auch mittels Merkhilfen wie Eselsbrücken und traditionellen Kartel-Sprüche.
- Gleichgesinnte zu vernetzen (siehe Rubrik "Kartelrunden") - somit eine Entgegenwirkung der Vereinsamung und Förderung des geselligen Zusammenseins.
- Spaß und Freude am Kartenspielen und dem geselligen Zusammensein (wieder) zu erlangen, optimalerweise eigene Kartelrunden aufzubauen.
- Kurse anzubieten (derzeit über Volkshochschulen in der Region) und zur Erhaltung dieses wichtigen traditionellen Kartenspiels beizutragen.
|
|
Die Teilnehmerin/der Teilnehmer soll nach dem Kurs in der Lage sein: - die offiziellen sowie "ungeschriebenen" Regeln anwenden zu können. - als Fortgeschrittener diese Regeln anderen Kartenspielern vermitteln zu können. - bewusst verschiedene Spieltaktiken einsetzen zu können. - bereits gespielte Karten und sich dadurch ergebene Punkte merken zu können (Förderung der Merkfähigkeit). - psychologische Grundlagen z.B. der Interpretation von Mimik und Gestik der anderen Spieler zu erlernen und später selbst anwenden zu können. - die eigenen Karten sowie gespielten Karten richtig einzustufen (das sog. "Karten lesen"). - auf bewusste Regelverstöße (z.B. "aus Versehen" eine Karte übersehen) zu achten und die "schmutzigen Tricks" der Falschspieler zu kennen. |
Das Konzept basiert auf meine langjährige Erfahrung als Dozent, Führungskraft und Ausbilder und auf folgenden Grundsätzen:
- Durch das "Duzen" wird am Anfang des Kurses eine vertraute Atmosphäre unter den Teilnehmern geschaffen, kurz auf "Spielregeln" des Kurses wie eine wertschätzende Kommunikation untereinander eingegangen.
- Die Teilnehmer stellen sich kurz vor und schildern ihre Erfahrungen und ihr Vorwissen.
- Jeder Kurs ist strukturiert aufgebaut und beginnt mit einfachen Grundregeln ohne "Besonderheiten".
Diese klare Struktur hilft den Teilnehmern beim Lernen und verwirrt nicht, dadurch sollen Frust und andere, negative Gefühle verhindert werden.
- Die Teilnehmer erhalten Unterlagen, die zum Teil in den Ablauf miteinbezogen werden (jedoch nicht ständig, um Ablenkungen und Störgeräusche zu vermeiden).
- Die Kurse "Grundlagen", "Aufbau/Fortgeschrittene/Wiederanfänger" und "Experte" bauen aufeinander auf, einige Inhalte werden bei jedem Kurs dem Vorwissen und Lernfähigkeit/Lerngeschwindigkeit der Teilnehmer angepasst.
- Die Teilnehmer können nach dem Kurs das Erlernte in den Unterlagen nachlesen und erhalten Tipps und Tricks, wo sie z.B. am Computer oder Smartphone/Tablet das Kartenspiel üben können.
- Es gibt - abgesehen von Regelverstößen - grundsätzlich kein "falsch", sondern Empfehlungen von mir (psychologischer Ansatz zum Aufbau der Wertschätzung).
- Bei aufkommenden, negativen Emotionen oder Störungen wird angemessen entgegengesteuert und deeskaliert, ggf. die Situation reflektiert (bisher war es nie notwendig, einen Teilnehmer aus dem Kurs auszuschließen).
- Die Teilnehmeranzahl wird bewusst begrenzt, damit ein bestmöglicher Lernerfolg gewährleistet werden kann.